360°-Digitalisierung bei Pulsar Photonics

  • Neue Impulse für eine umfassende Digitalstrategie
  • Digitale Assistenzsysteme unterstützen die Montageplanung sowie die Maschinenmontage auf dem Shopfloor

Herzogenrath, 06.04.2023: Pulsar Photonics, Lasertechnik-Spezialist aus Herzogenrath, investiert strategisch in die Digitalisierung des Unternehmens. Die Investments umfassen dabei sowohl IT-Hardware, Datenbank-Technologien, Montage- und ERP-Systeme als auch Software-Tools zur Prozessautomation.
Dr. Joachim Ryll, einer der Geschäftsführer von Pulsar Photonics: „Wir haben uns für 2023 vorgenommen, die Digitalisierung strategisch tief in alle Geschäftsbereiche und Tätigkeitsfelder zu tragen“.

Digitale Assistenz – DiPAS

Für die Produktion der RDX-Lasermaschinen steht Pulsar Photonics seit kurzer Zeit das Digitale Produktions-Assistenzsystem (DIPAS) zur Verfügung. Kernauftrag des Systems ist die bestmögliche Unterstützung des Montagepersonals im Anlagenbau. So sollen direkt am Montageplatz spontan CAD-Files und Montageanleitungen aufgerufen oder Komplikationen sowie erfolgte Funktionsprüfungen dokumentiert werden können. Die Montage und Inbetriebnahme einer Lasermaschine erfordert komplexe Abläufe in der Warenlogistik und die rechtzeitige und korrekte Bereitstellung von Informationen, die für die Durchführung der Tätigkeiten und Prüfungen erforderlich sind. Das System wurde in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen entwickelt, in 2023 in den Anlagenbau von Pulsar Photonics eingeführt und befindet sich derzeit in der praktischen Anwendungsphase.

Die ersten Praxistests haben gezeigt, dass sich das intuitive Digitaltool als besonders nutzbringend und effizient erweist.  Um einen ersten vollständigen Datensatz zu gewinnen, wird das System derzeit praktisch in der Montage einer Lasermaschine RDX2Fiber für das eigene Laseranwendungszentrum erprobt.

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Abbildung 1/2: Die DiPAS-Installation erfolgt auf einem handelsüblichen digitalen Flipchart direkt am Montageplatz. Großen Wert wurde auf einen größtmöglichen Bedienkomfort gelegt: dazu zählen insbesondere Lesbarkeit, stiftlose Touch-Bedienung (auch mit Handschuhen), eine übersichtliche Navigation und kürzeste Reaktionszeiten. ©Pulsar Photonics GmbH.

Hin zur Industrie 4.0: Digital in allen Geschäftsbereichen

Dr. Joachim Ryll, Geschäftsführer der Pulsar Photonics GmbH, beschreibt das Ziel für dieses Jahr: „Digitalisierungsprojekte stehen für Pulsar Photonics nicht erst seit der Corona-Pandemie auf der Agenda. Wir haben uns vorgenommen, die Digitalisierung strategisch tief in alle Geschäftsbereiche und Tätigkeitsfelder zu tragen. Und dieser Rundum-Ansatz – sozusagen die 360°-Digitalisierung – muss dazu führen, dass wir uns alle im Unternehmen besser unterstützen und insgesamt besser skalieren können.“

Das bedeutet für Pulsar Photonics konkret, dass sich die Firma sowohl mit den zukünftigen Aufgaben in beispielsweise Entwicklungsvorhaben, als auch mit der Einbindung der vorliegenden Projektdaten beschäftigen wird. „Die Schnittstellen zu Partnern, Kunden und Zulieferern sind immer ausbaufähig“, so Joachim Ryll. Im Fokus stehen derzeit insbesondere folgende Punkte:

  • Nutzerakzeptanz und Usability
  • Schnittstellen und Datenmanagement
  • Performante Standardlösungen und Support
  • Integriertes Fehlermanagement und Schonung von Ressourcen

Die Digitalstrategie betrifft auch den Servicebereich. Esther Silberkuhl, Leiterin des Geschäftsfeldes Service und Qualitätsmanagement der Pulsar Photonics GmbH sagt: „Mit den eingeführten AR-Systemen steht unseren Kunden und Mitarbeitenden eine visuelle Direktverbindung für den Außen- und erweiterten Innendienst an den eigenen Standorten zur Verfügung. Es ist nun deutlich einfacher, Mitarbeitende mit Spezialwissen im Backoffice einzubinden und professionelle sowie komplexe Unterstützung aus dem Remotemodus anzubieten. Unsere Kunden profitieren im Resultat von einer umfassenderen und schnelleren Unterstützung!“

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Abbildung 3/4: Schnell, remote, effizient: Die Augmented Reality-Funktion unterstützt mit dem direkten Bildkanal und kommt in der Kommunikation zwischen Projektleitung und Montagepersonal oder als 3rd-Level-Support für Aufgaben im Außendienst zum Einsatz. ©Pulsar Photonics GmbH.

P1000 automatic: Blick in die Laserzelle mit Laserbohrkopf, Inline-Messsystem und automatischen Bauteilhandling

Abbildung 5: Blick in den Bearbeitungsraum mit Prozesskopf zum Laser-Mikrobohren. Die Lasermaschine P1000automatic ist mit einer integrierten 100%-Bauteilprüfung und mit einem voll-automatischem, verkettetem Bauteilhandling für die Produktion von mehr als Hunderttausend Bauteilen pro Tag ausgelegt. ©Pulsar Photonics GmbH.

Pulsar Photonics

Die Pulsar Photonics GmbH ist ein innovatives HighTech-Unternehmen in der Lasertechnik. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst die Laser-Prozesstechnik, den Anlagenbau mit Software-Entwicklung sowie die Sparte Laser-Systemtechnik.

Das Unternehmen beschäftigt sich seit der Gründung intensiv mit Skalierungsansätzen für die Produktion. Für Kunden werden dafür exklusiv Leistungen von der professionellen Anwendungsentwicklung, über das Ramp-Up bis zum Aufbau automatischer Produktionsmaschinen mit Service und Know-How-Transfer abgebildet. Pulsar Photonics investiert dazu kontinuierlich in eigene Fertigungskapazitäten für die Einzelteil- und Serienfertigung mit (Ultra-) Kurzpulslasern. Kernprozesse sind das Strukturieren, Bohren und Präzisionsschneiden.

Die Pulsar Photonics GmbH hat ihren Hauptsitz in Aachen-Herzogenrath und betreibt zwei weitere Werke in Aachen-Verlautenheide. Das Unternehmen wurde 2013 als Spin-Off des Fraunhofer ILT in Aachen gegründet und in der Wachstumsphase vom Hightech-Gründerfond HTGF, Bonn finanziert. Seit 2021 ist Pulsar Photonics Teil der Schunk Group.
Das stark wachsende und profitable Unternehmen gehört mit heute mehr als 70 Beschäftigten zum deutschen Mittelstand und ist Teil der Strukturwandel-Initiative LaserRegionAachen.

Schunk Group

Die Schunk Group ist ein globaler Technologiekonzern. Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Produkten aus Hightech-Werkstoffen – wie Kohlenstoff, technischer Keramik und Sintermetall – sowie von Maschinen und Anlagen – von der Umweltsimulation über die Klimatechnik und Ultraschallschweißen bis hin zu Optikmaschinen. Die Schunk Group hat rund 9.000 Beschäftigte in 29 Ländern und hat 2020 einen Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Weitere Informationen unter www.pulsar-photonics.de und www.schunk-group.com.

Link zur Pressemitteilung – DE (Download)

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Dr. Joachim Ryll - Pulsar Photonics GmbH

Ansprechpartner
Dr. Joachim Ryll
Geschäftsführung
Telefon: 02407 55 555 – 22
E-Mail: ryll@pulsar-photonics.de
Pulsar Photonics GmbH
Kaiserstraße 100
52134 Herzogenrath
Website: www.pulsar-photonics.de

Pressekontakt
Sonja Wichert
Telefon: 02407 55 555 – 11
E-Mail: info@pulsar-photonics.de
Pulsar Photonics GmbH
Kaiserstraße 100
52134 Herzogenrath
Website: www.pulsar-photonics.de

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