Herausforderungen der Elektronikindustrie
Die Elektronikindustrie steht vor der Herausforderung, immer kleinere, leistungsfähigere und komplexere Bauteile zuverlässig zu fertigen. Die Anforderungen an Präzision, Materialbearbeitung und Prozessstabilität steigen: insbesondere bei empfindlichen Folien, Dünnschichten, keramischen Substraten und Kunststoffen. Gleichzeitig führt die Leistungsdichte elektronischer Systeme zu höheren Anforderungen an Wärmemanagement und Bauteilqualität. Hinzu kommen Themen wie Nachhaltigkeit, Materialeffizienz und eine wirtschaftliche Serienfertigung. Gefragt sind daher flexible Fertigungsverfahren, die feinste Strukturen reproduzierbar herstellen und unterschiedlichste Materialien möglichst schonend bearbeiten können.
Einsatzgebiete der Lasertechnik für die Elektronikindustrie
Durch die berührungslose und hochpräzise Bearbeitung lassen sich selbst empfindliche und dünne Materialien gezielt schneiden, strukturieren, bohren oder funktionalisieren. Besonders bei flexibler Elektronik, Dünnschichten, keramischen Substraten und komplexen Mikrostrukturen spielt der Laser seine Stärken aus. Gleichzeitig lassen sich Laserprozesse gut automatisieren und in bestehende Produktionslinien integrieren.
- Flexible Elektronik – Strukturieren und Schneiden flexibler Folien und Leiterstrukturen
- Dünnschichtbearbeitung – gezieltes Abtragen und Strukturieren funktionaler Schichten
- Keramische Substrate – Schneiden, Bohren und Strukturieren technischer Keramiken
- Kleinstbohrungen – präzise Durchführungen und Mikroöffnungen
- Kunststoffbearbeitung – Schneiden und Strukturieren empfindlicher Polymermaterialien
- Oberflächenfunktionalisierung – Aufrauen zur Verbesserung von Haftung und Beschichtung
- Kontrastreiche Markierungen – dauerhafte Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit
Case Studies & Blogbeiträge
Mikroätzen, Mikrogalvanik und Laserbearbeitung im Vergleich
Mikroätzen, Mikrogalvanik oder Lasermikrobearbeitung – welches Verfahren eignet sich für Ihre Anwendung? Jede Technologie bietet spezifische Vorteile, stößt jedoch je nach Material, Geometrie und Qualitätsanforderung an ihre Grenzen. In unserem Blogbeitrag vergleichen wir die drei Fertigungsverfahren hinsichtlich Präzision, Materialvielfalt, Wirtschaftlichkeit und Einsatzmöglichkeiten. So erhalten Sie eine fundierte Entscheidungshilfe für die Auswahl der passenden Mikrobearbeitungstechnologie.
Was ist Laserstrukturieren?
Egal ob bei der Herstellung von Alltagsgegenständen oder von Hightech-Produkten für die Luftfahrt, oft werden maßgeschneiderte Oberflächeneigenschaften benötigt. Neben der Oberflächenchemie sind die meisten Effekte auf die geometrische Struktur der Oberfläche auf der Mikro- und Nanoskala zurückzuführen. Solche Oberflächenstrukturen können in vielen Fällen durch verschiedene Verfahren der Lasermikrobearbeitung hergestellt werden.
Was sind funktionale Oberflächen?
Funktionale Oberflächen sind spezielle Oberflächen, die aufgrund ihrer Struktur und Zusammensetzung bestimmte Funktionen erfüllen können. Dies können beispielsweise eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit, verbesserte tribologische Eigenschaften oder sogar hydrophobe (wasserabweisende) Eigenschaften sein. Das sorgt für eine höhere Langlebigkeit, Effizienz oder Umweltfreundlichkeit.
Wie funktioniert Kunststoffbearbeitung mit Lasern?
Laser ermöglichen das hochpräzise Schneiden, Bohren, Strukturieren und Fügen unterschiedlichster Polymere. Welche Rolle dabei Laserwellenlänge, Pulsdauer und Materialeigenschaften spielen und wie sich thermische Einflüsse reduzieren lassen, erfahren Sie in unserem Blogbeitrag. Zudem zeigen wir Lösungsansätze für eine wirtschaftliche und reproduzierbare Kunststoffbearbeitung mit dem Laser.
Unsere Produkte & Dienstleistungen

Lasermaschinen
Maschinenbau für die Lasermaterialbearbeitung. Moderne Laseranlagen für die Einzelfertigung und zur automatisierten Serienfertigung.
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Louisa Draack
Technischer Vertrieb











